Donnerstag - 12.02.2026
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Wiesbauer mit solider Geschäftsentwicklung trotz herausforderndem Marktumfeld

Die Wiesbauer Holding blickt auf ein anspruchsvolles Jahr 2025 zurück. In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld konnte ein stabiler Gruppenumsatz von 272 Millionen Euro erzielt werden. Der Großteil entfällt auf den Wiener Stammbetrieb, die Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten GmbH, die mit 120 Millionen Euro Umsatz und 12.500 Tonnen Absatz das Vorjahresniveau halten und leicht steigern konnte. Der Exportanteil liegt inzwischen bei über 53 Prozent, wobei auch die deutsche Niederlassung stabile Zahlen verzeichnet.

Geschäftsentwicklung im Überblick

Zuwächse gab es zudem bei den Tochterunternehmen: Der Salzburger Betrieb Senninger steigerte den Umsatz auf 17 Millionen Euro, Wiesbauer Dunahús in Ungarn auf 23 Millionen Euro. Besonders stark wuchs Wiesbauer Gourmet von 81 auf 112 Millionen Euro Umsatz, was vor allem auf die Übernahmen der Firmen Kabinger (Niederösterreich) und Trünkel (Wien) zurückzuführen ist. Diese Integration stärkt das Portfolio und die Servicequalität des Gastro-Fleischspezialisten in Sitzenberg-Reidling.

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Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer zeigt sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden: „Wir konnten die Unternehmensgruppe positiv weiterentwickeln und sind stolz auf die erreichten Ergebnisse.“

Ausblick 2026: Herausforderungen und Investitionen

Für 2026 erwartet Wiesbauer keine wesentliche Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dennoch herrscht vorsichtiger Optimismus. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, plant Wiesbauer Wien umfassende Investitionen in moderne Automatisierung, KI und Robotik, um Produktion und Absatz zu steigern – bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl von 935, davon 500 in Wien. Zudem wird die Energieeffizienz durch den Ausbau der Photovoltaikanlage weiter verbessert. Das Investitionsvolumen beträgt rund 7 Millionen Euro.

Produktneuheiten sind auch 2026 geplant, der Fokus liegt jedoch auf der Festigung der im Vorjahr eingeführten Innovationen. Schmiedbauer betont: „Wenn Produkte und Geschmack passen, brauchen wir uns um den Umsatz keine Sorgen zu machen.“

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