Das Frühjahr 2026 war das trockenste in der österreichischen Messgeschichte, was das Risiko für Waldbrände deutlich erhöht. Seit Jahresbeginn wurden bereits über 160 Waldbrände auf rund 180 Hektar Waldfläche registriert. Bundesminister Norbert Totschnig appelliert dringend an die Bevölkerung, besonders achtsam zu sein und die Schutzbestimmungen einzuhalten.
Menschliches Verhalten als Hauptursache für Waldbrände
„Mehr als acht von zehn Bränden werden durch menschliches Verhalten verursacht und sind damit häufig vermeidbar“, so Bundesminister Norbert Totschnig. „Schon ein einziger unachtsamer Moment kann verheerende Schäden anrichten. Besonders in Trockenperioden ist verantwortungsvolles Handeln entscheidend. Der beste Waldbrandschutz beginnt mit Aufmerksamkeit.“
Investitionen in Prävention und Brandbekämpfung
Auf Bundesebene wird gezielt in Prävention, Brandbekämpfung und Wiederbewaldung investiert. Mittel aus dem Waldfonds in Höhe von 14,5 Millionen Euro stehen für das Aktionsprogramm „Brennpunkt Wald“ und zahlreiche Projekte zur Verfügung.
Waldbrandverordnungen in Kraft – Verhaltensregeln beachten
Aufgrund der Trockenheit sind in vielen Bezirken Österreichs bereits Waldbrandverordnungen in Kraft. Diese untersagen das Entzünden von Feuer sowie das Rauchen im Wald und in Waldnähe. Informationen zu geltenden Verordnungen erhält man bei der zuständigen Gemeinde oder Bezirkshauptmannschaft.
Wichtige Verhaltensregeln für Waldbesucher:
- Im Wald nicht rauchen.
- Kein Feuer im Wald entzünden.
- Vorsicht beim Umgang mit Brauchtumsfeuern und Feuerwerk in Waldnähe.
- Verbote bei Waldbrandgefahr beachten.
- Waldbrände sofort der Feuerwehr unter 122 melden.
Wald als wertvolle Ressource schützen
„Unser Wald schafft Wertschöpfung, ist Lebensraum, Erholungsraum und wichtiger Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel“, betont Totschnig. „Der beste Schutz vor Waldbränden bleibt die Prävention. Gemeinsam können wir dazu beitragen, unsere Wälder für kommende Generationen zu erhalten.“




