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Landwirtschaft von morgen beginnt im Klassenzimmer

Die AMA-Marketing setzt ihre Schuloffensive fort und besucht im Herbst weitere 32 landwirtschaftliche Fachschulen in der Steiermark, Kärnten und Tirol. Im Mittelpunkt stehen Lebensmittelproduktion, Herkunft, Qualität und die Frage, wie Landwirtschaft gegenüber Konsumenten vermittelt wird.

TitelbildAMA-Marketing

Bereits von Jänner bis Juni erreichte die Initiative rund 3.500 Jugendliche. Bis Jahresende sollen es insgesamt etwa 5.500 sein. Die Schulbesuche richten sich an Jugendliche ab 14 Jahren und vermitteln praxisnahes Wissen über Lebensmittelproduktion, Qualitätsprogramme und Herkunftskennzeichnung.

Thematisiert wird unter anderem, welche Kriterien hinter dem AMA-Gütesiegel stehen, wie Kontrollsysteme funktionieren und welche Rolle Gütesiegel bei Kaufentscheidungen spielen. Auch landwirtschaftliche Kreisläufe, Tierhaltung und Grünlandbewirtschaftung sind Teil der Einheiten.

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Landwirtschaft richtig kommunizieren

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation landwirtschaftlicher Leistungen. Anhand aktueller Informationskampagnen wird analysiert, mit welchen Bildern und Botschaften Themen wie Qualität, Herkunft und Wertschätzung vermittelt werden.

Damit geht die Initiative über reine Produktionsfragen hinaus. Gerade für künftige Betriebsführer gewinnt die Fähigkeit an Bedeutung, die eigene Arbeit verständlich zu erklären. Das betrifft klassische Landwirtschaft ebenso wie Direktvermarktung, Hofläden oder regionale Kooperationen.

Junge Generation im Dialog

Die AMA-Marketing will nach eigenen Angaben nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch erfahren, welche Themen die nächste Generation beschäftigen. Fragen zu Einkaufstrends, Lebensmittelqualität und dem Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft sollen deshalb bewusst diskutiert werden.

Für landwirtschaftliche Betriebe ist dieser Ansatz relevant. Fachwissen allein reicht zunehmend nicht aus. Wer Produkte direkt vermarktet oder einen Betrieb weiterentwickelt, muss Herkunft, Qualität und Produktionsweise glaubwürdig kommunizieren können.

Die Schuloffensive verbindet damit landwirtschaftliche Ausbildung mit einem Thema, das für viele Betriebe immer wichtiger wird: der verständlichen Vermittlung des eigenen Werts entlang der Lebensmittelkette.

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