Heumilch setzt Wachstumskurs fort: Umsatz und Käseproduktion steigen

TitelbildARGE Heumilch

2025 wurden in Österreich 532 Millionen Kilogramm Heumilch verarbeitet, der Bio-Anteil stieg auf 40 Prozent. Der Umsatz mit Heumilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel legte um sechs Prozent auf rund 179 Millionen Euro zu – deutlich stärker als der Gesamtmarkt mit 3,6 Prozent Wachstum. Die gesamte Menge wurde zu 100 Prozent vermarktet, der durchschnittliche Heumilchzuschlag betrug rund 4,5 Cent pro Kilogramm, was den Bauern einen Mehrwert von 23 Millionen Euro brachte, so ARGE Heumilch-Obmann Karl Neuhofer.

Käse als Wachstumstreiber

Besonders stark entwickelte sich die Kategorie Käse: Die Produktionsmenge stieg um 6,2 Prozent, der Wert sogar um 11,6 Prozent. Geschäftsführerin Christiane Mösl sieht darin den Erfolg der Vermarktungsoffensive und die Qualität der Arbeit entlang der Wertschöpfungskette. Der Exportanteil lag bei rund 60 Prozent, wobei Deutschland der wichtigste Auslandsmarkt bleibt. Die Markenbekanntheit ist hoch: In Österreich kennt über 90 Prozent der Bevölkerung Heumilch, in Deutschland ist es mittlerweile jeder Zweite.

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Zukunftsstudie bestätigt Optimismus

Die im Vorjahr präsentierte Zukunftsstudie zeigt, dass 95 Prozent der Betriebe auch 2030 weiterhin Heumilch erzeugen wollen. Der Anteil der Betriebe, die von konventioneller Milch auf Heumilch umgestellt haben, hat sich in neun Jahren von vier auf zwölf Prozent verdreifacht. Drei Viertel berichten von einer verbesserten Tiergesundheit.

Fokus auf Käsekompetenz

Für 2026 plant die ARGE Heumilch eine umfassende Kommunikationsstrategie mit Schwerpunkt auf Heumilch-Käse, der 85 Prozent der Heumilchverarbeitung ausmacht. Die Kampagne umfasst TV, Print, Online, Out-of-Home und Radio in Österreich sowie neue Kanäle wie Kino und Streaming-TV in Deutschland.

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