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Dürre trifft Mais, Soja und Erdäpfel besonders hart

Die Folgen der außergewöhnlichen Trockenheit werden für Österreichs Landwirtschaft immer deutlicher. Vor allem bei den Herbstkulturen fallen die Ernteaussichten inzwischen schlechter aus als noch vor wenigen Wochen erwartet. Besonders betroffen sind Körnermais, Soja, Erdäpfel, Sonnenblumen, Kürbis und Zuckerrüben.

Soja mit mehr als 50 Prozent Minus

Bei Körnermais könnte die österreichische Erntemenge rund 30 Prozent unter dem Fünfjahresschnitt liegen. Noch deutlicher fällt das Minus bei Sojabohnen aus: Hier wird derzeit mit einem Rückgang von mehr als 50 Prozent gerechnet.

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Besonders dramatisch ist die Lage bei Erdäpfeln. Nach aktuellen Einschätzungen bewegen sich die Ertragsverluste je nach Region zwischen 50 und 70 Prozent. Auch Sonnenblumen und Ölkürbis dürften deutlich weniger Ertrag bringen. Bei Zuckerrüben schwanken die Erwartungen regional zwischen minus 30 und minus 70 Prozent.

Die Herbstkulturen waren der Trockenheit länger ausgesetzt als viele Getreidearten, die bereits früher im Sommer geerntet wurden.

Folgen für Futter und Verarbeitung

Die geringeren Mengen treffen nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe selbst. Weniger Mais und Soja können sich auch auf die Verfügbarkeit und Kosten von Futtermitteln auswirken. Damit wird die Entwicklung ebenso für Tierhaltung und Fleischwirtschaft relevant.

Bei Erdäpfeln, Kürbis, Sonnenblumen und Zuckerrüben sind zudem Verarbeiter und Lebensmittelwirtschaft von den niedrigeren Mengen betroffen. Wie stark sich die Ausfälle letztlich auf Preise und Versorgung auswirken, hängt auch von Importmöglichkeiten und den weiteren Marktentwicklungen ab.

Dürre beeinflusst auch Förderungen

Die außergewöhnliche Situation 2026 hat bereits Auswirkungen auf die Förderungsabwicklung. In besonders betroffenen Gebieten wird die Dürre bei bestimmten ÖPUL- und Ausgleichszulagen-Regelungen als höhere Gewalt anerkannt. Betriebe können dadurch unter bestimmten Voraussetzungen Prämien behalten, auch wenn eine vorgesehene Ernte nicht mehr möglich ist.

Die Ernte der Herbstkulturen läuft noch. Entsprechend können sich die endgültigen Mengen gegenüber den aktuellen Prognosen noch verändern.

KI korrigiert

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