Mit einer gemeinsamen Geländebegehung am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen ist der Startschuss für die Vorbereitungen der vierten BIOFELDTAGE gefallen. Nach drei erfolgreichen Ausgaben wird die Veranstaltung 2027 erstmals auf drei Tage ausgeweitet. Damit soll mehr Raum für Fachvorträge, Maschinendemonstrationen, Versuchsflächen und den direkten Austausch zwischen Landwirtschaft, Forschung und Praxis entstehen.
Bei der bisher letzten Ausgabe im Jahr 2024 kamen mehr als 10.000 Besucher. Mehr als 200 Aussteller, über 100 Maschinenvorführungen, 180 Schauparzellen und rund 170 Programmpunkte machten die BIOFELDTAGE zu einer Informations- und Austauschplattform für die Landwirtschaft.
Praxisnahe Informationen für die Landwirtschaft
Die BIOFELDTAGE richten sich nicht ausschließlich an Bio-Betriebe. Sowohl biologisch als auch konventionell wirtschaftende Landwirte sollen dort Informationen und Impulse für die betriebliche Praxis finden.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem neue Kulturarten und Sorten, aktuelle Forschungsergebnisse, moderne Landtechnik sowie Fragen rund um die Auswirkungen des Klimawandels. Besucher können Maschinen im Praxiseinsatz erleben, Versuchs- und Demonstrationsflächen besichtigen und direkt mit Produzenten, Beratern und Experten ins Gespräch kommen.
Gerade angesichts der zunehmenden klimatischen Herausforderungen soll der Austausch zwischen Forschung und landwirtschaftlicher Praxis eine zentrale Rolle spielen. Das Veranstaltungsareal bietet dafür unterschiedliche Möglichkeiten, Entwicklungen direkt im Feld zu beobachten und Erfahrungen auszutauschen.
70 Hektar als Versuchsfeld
Das rund 70 Hektar große Gelände des Bio-Landguts Esterhazy liegt zwischen dem Leithagebirge und dem Westufer des Neusiedler Sees. Die pannonischen Klimabedingungen machen den Standort insbesondere für Fragestellungen rund um Klima, Biodiversität, Bodengesundheit und nachhaltige Landwirtschaft interessant.
Die Erfahrungen aus der Region sollen dabei auch für andere landwirtschaftliche Gebiete relevant sein. Welche Anbauverfahren, Kulturarten oder Bewirtschaftungsstrategien unter den Bedingungen im Burgenland funktionieren, kann Hinweise für Betriebe liefern, die künftig ebenfalls stärker mit Hitze und Trockenheit konfrontiert sind.
AMA-Marketing erstmals als Projektpartner dabei
Organisiert werden die BIOFELDTAGE von PANNATURA gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau Österreich (FiBL Österreich), BIO AUSTRIA, der Landwirtschaftskammer Österreich und der Universität für Bodenkultur Wien. 2027 unterstützt erstmals auch die AMA-Marketing als offizieller Projektpartner die Veranstaltung.
„Die Verbindung von landwirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft, Innovation und direktem Austausch macht die BIOFELDTAGE zu einem Fixpunkt für alle Produzenten und interessierte Konsumenten“, sagt AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek.
Projektleiterin Marion Bader-Geyer sieht in der Veranstaltung vor allem eine Plattform für den Wissenstransfer: „Die BIOFELDTAGE zeigen hautnah, was entsteht, wenn Landwirtschaft, Forschung und Praxis an einem Ort zusammenkommen.“
Aussteller können sich anmelden
Mit dem Start der Vorbereitungen ist auch die Ausstelleranmeldung geöffnet. Unternehmen und Organisationen können sich zu Frühbucherkonditionen für die BIOFELDTAGE 2027 anmelden. Die Veranstaltung bietet Ausstellern die Möglichkeit, Produkte, Dienstleistungen und Innovationen einem breiten Fach- und Publikumsinteresse vorzustellen.
Die BIOFELDTAGE 2027 finden von 4. bis 6. Juni 2027 am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen statt. Weitere Informationen und Unterlagen zur Ausstelleranmeldung sind unter biofeldtage.at verfügbar.








