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Bio-Überschüsse sollen auf den Teller statt in den Abfall

BIO AUSTRIA ist neuer Allianzpartner der Tafel Österreich. Ziel der Zusammenarbeit ist es, genusstaugliche Bio-Lebensmittel, die nicht mehr regulär vermarktet werden können, einfacher an soziale Einrichtungen weiterzugeben. Für landwirtschaftliche Betriebe entsteht damit ein zusätzlicher Weg im Umgang mit Überschüssen.

Die Tafel Österreich baut ihre Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft österreichweit aus. Gesucht werden Lebensmittelüberschüsse, die qualitativ einwandfrei sind, aber nicht mehr über den regulären Markt verkauft werden können. Derzeit betrifft das laut BIO AUSTRIA besonders Obst und Gemüse.

BIO AUSTRIA will dabei vor allem die Vernetzung seiner Mitgliedsbetriebe und Partner mit der Tafel Österreich erleichtern. Überschüssige Ware soll dadurch schneller und gezielter vermittelt werden können.

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Qualität und Logistik bleiben entscheidend

In der Praxis hängt die Weitergabe davon ab, ob Ware, Verpackung, Lagerung und Transport für eine Übernahme geeignet sind. Diese Punkte werden jeweils direkt mit der Tafel abgestimmt. Auch Bündler und Vermarktungspartner können dabei als Schnittstelle zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und der Tafel eine wichtige Rolle spielen.

Damit wird deutlich, dass die Weitergabe von Überschüssen nicht nur eine soziale Frage ist, sondern auch funktionierende Logistik und klare Qualitätsstandards voraussetzt.

Zusätzlicher Weg für nicht vermarktbare Ware

Für landwirtschaftliche Betriebe kann die Kooperation vor allem dann interessant sein, wenn kurzfristig größere Mengen verfügbar sind, die trotz einwandfreier Qualität keinen Absatz mehr finden. Statt diese Lebensmittel auszusortieren, kann ein Teil künftig über das Netzwerk der Tafel Österreich verteilt werden.

BIO AUSTRIA wird damit zugleich Teil eines österreichweiten Netzwerks aus Lebensmittelwirtschaft, Handel und weiteren Partnern. Die konkrete Zusammenarbeit soll in den kommenden Monaten weiter vertieft werden.

Für Betriebe entsteht damit kein Ersatz für reguläre Vermarktungswege, wohl aber eine zusätzliche Möglichkeit, vermeidbare Lebensmittelverluste zu reduzieren und hochwertige Bio-Produkte sinnvoll weiterzugeben.

KI korrigiert

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