Österreichs Bierkultur im „Bier Guide 2026“ von Conrad Seidl ausgezeichnet

TitelbildMenzel

Der „Bier Guide 2026“ von Bierpapst Conrad Seidl dokumentiert in seiner 27. Ausgabe die lebendige und vielfältige österreichische Bierszene. Rund 1100 bieraffine Gastronomiebetriebe werden vorgestellt, darunter zahlreiche neue Lokale und Brauereien. Seidl betont die weltweit einzigartige Vielfalt – vom Märzenbier im Gasthaus bis zu exklusiven Aperitivbieren.

Bierlokale mit außergewöhnlicher Vielfalt im Fokus

Der „Bier Guide 2026“ hebt Bierlokale hervor, die eine außergewöhnliche Vielfalt an Bierstilen bieten. Seidl nennt Beispiele wie den Schwechaterhof in Steyr, das Frodos in Obertrum und das Emsbach in Hohenems, das sogar Eigenimporte aus Tschechien anbietet. Gleichzeitig bringen die Zapfmeisterei am Wiener Flughafen oder das Freiherz in Wien österreichische Braukultur einem jüngeren Publikum nahe.

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Biertrinken gehört zur österreichischen Lebensart und ist Teil der Integration. Seidl fragt sich, ob alkoholfreie Biere dies auch schaffen oder ob sich zugereiste Menschen in der zweiten oder dritten Generation doch auf ein richtiges Bier einlassen.

Alkoholfreies Bier als Ergänzung – Kritik an Preispolitik

Der Bierpapst lobt die Bemühungen der Brauwirtschaft, ihr Angebot mit alkoholfreien Bieren hoher Qualität zu bereichern, betont aber, dass dies bloß eine Ergänzung zur etablierten Bierszene sein kann. Er fordert die Pflege der traditionellen Bierkultur, die Würdigung innovativer Bierbars und Wirte, die sich um die Bierpflege bemühen, sowie der Brauer, die die Biervielfalt liefern.

Seidl kritisiert die Preispolitik der Brauereien: Der Fassbierabsatz in Österreich ist 2025 um vier Prozent gesunken und hat sich seit 2000 mehr als halbiert. Er fordert eine „Bierpreisbremse“ in der Gastronomie: „Wenn Bier im Supermarkt verschleudert wird, schadet das der Bierkultur.“ Um die Gastronomie und den Bierabsatz dort zu stärken, müssten die Preise im Handel steigen und in der Gastronomie tendenziell sinken.

Bier Guide 2026: Der Reiseführer zur Bierkultur

Die neue Ausgabe des „Bier Guide“ stellt auf 420 Seiten die wichtigsten Bierinnovationen, Besichtigungs- und Ab-Hof-Verkaufsangebote der Brauereiszene sowie über 1100 Bierlokale vor. Conrad Seidl empfiehlt zudem den passenden Newsletter und die Online-Plattform www.bier-guide.net, die eine Suche nach Bieren und Brauereien in der Nähe ermöglicht. Eine eigene App für iOS und Android ergänzt das Angebot.

Der „Bier Guide 2026“ will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden, mit den besten Empfehlungen der in den vergangenen Monaten besonders aufgefallenen Betriebe aus allen Bundesländern. Jedes Lokal kann in seiner Kategorie nur einmal ausgezeichnet werd

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