Donnerstag - 12.02.2026
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AMA-Forum 2026: Mehr als satt – Was ist uns unser Essen wert?

Am 13. Jänner fand das AMA-Forum 2026 unter dem Titel „Mehr als satt“ in der Eventlocation ARIANA in der Seestadt Wien statt. Rund 1.000 Gäste, sowohl vor Ort als auch online, verfolgten inspirierende Vorträge, interessante Podiumsdiskussionen und das Jahresprogramm der AMA-Marketing. Damit bleibt das AMA-Forum die größte Netzwerkveranstaltung der Land- und Lebensmittelwirtschaft in Österreich.

Wertschätzung statt Preisspiel

Aufsichtsratsvorsitzender Lorenz Mayr und Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek luden zum Jahresauftakt ein, um gemeinsam mit Vertretern aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette ins neue Jahr zu starten. Im Zentrum stand die Frage nach dem Wert unserer Lebensmittel. „Wir leben in einer Zeit, in der Lebensmittel jederzeit verfügbar sind und die Auswahl größer ist als je zuvor. Gleichzeitig gerät ihr eigentlicher Wert immer mehr aus dem Blick – für unseren Körper, unsere Umwelt und vor allem für die Menschen, die unsere Lebensmittel täglich produzieren“, betonte Mayr. Es gelte, den Blick neu zu justieren – weg vom reinen Preisspiel, hin zu einem echten Wertspiel.

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Landwirtschaft im Wandel

Lorenz Mayr hob hervor, dass die Landwirtschaft mitten im Wandel stehe. Nur durch gemeinsame Verantwortung – von der bäuerlichen Produktion bis zum Handel – könne die regionale Produktion und Wertschöpfung in Österreich gesichert werden. Das AMA-Forum sei der Ort, an dem dieser Dialog stattfinde.

Zu den Ehrengästen zählten Bundesminister Norbert Totschnig und Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger, sowie zahlreiche Vertreter der Lebensmittelwirtschaft und des Handels, darunter Ellen Staudenmayer (McDonald’s Österreich), Michael Kunz (Lidl Österreich) und Josef Braunshofer (Berglandmilch).

Bundesminister Totschnig betonte, dass Österreichs Landwirtschaft für höchste Qualität, Umwelt- und Tierwohlstandards stehe. Um dies auch künftig leisten zu können, müssten die bäuerlichen Familienbetriebe wettbewerbsfähig bleiben. Qualität gebe es nicht zum Nulltarif. Transparenz und Bewusstseinsbildung, wie sie die AMA-Marketing leiste, seien entscheidend.

Josef Moosbrugger wies auf den Widerspruch zwischen immer höheren Auflagen für die Landwirtschaft und dem Ruf nach möglichst billigen Lebensmitteln hin. Er betonte die Rolle mündiger Konsumenten, die verstehen, dass höchste Qualität nicht zum billigsten Preis erhältlich sein kann. Das AMA-Gütesiegel spiele dabei eine zentrale Rolle als Zeichen für österreichische Qualität und Verlässlichkeit.

Auf Seite2: Eine neue Kultur des Hinschauens

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