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31. Salzburger Bauernherbst in Maria Alm eröffnet

Rund 4.000 Besucher beim Auftakt in Maria Alm – bis Ende Oktober stehen in 77 Bauernherbst-Orten rund 2.000 Veranstaltungen auf dem Programm

Mit einem großen Festumzug, Musik, traditionellem Handwerk und regionalen Spezialitäten ist am 24. August 2026 in Maria Alm der 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet worden. Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ stand der Auftakt in der Region Hochkönig ganz im Zeichen von Volkskultur, bäuerlicher Tradition und geselligem Miteinander. Rund 4.000 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Den Auftakt bildete ein Festumzug durch Maria Alm mit geschmückten Wagen, Musikkapellen, Vereinen und Oldtimertraktoren. Beim anschließenden offiziellen Festakt nahm Landesrat Maximilian Aigner den traditionellen Bieranstich vor. Im Ortsteil Urchen warteten danach Handwerksvorführungen, regionale Verkaufsstände sowie musikalische Darbietungen von Gesangsgruppen, Chören, Musikgruppen und Alphornbläsern auf die Gäste. Auch die Schnalzer sorgten für Unterhaltung. Kulinarisch standen Spezialitäten aus der Region Hochkönig im Mittelpunkt.

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Jan Hörl beim Bauernherbst-Auftakt

Für einen besonderen Publikumsmagneten sorgte Skisprung-Olympiasieger und SalzburgerLand-Botschafter Jan Hörl. Beim Meet & Greet nahm sich der gebürtige Pongauer Zeit für Autogramme, Fotos und persönliche Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.

Mit der landesweiten Eröffnung in Maria Alm beginnt eine Veranstaltungsreihe, die bis Ende Oktober im gesamten SalzburgerLand fortgesetzt wird. In 77 Bauernherbst-Orten sind rund 2.000 Veranstaltungen geplant. Almabtriebe und Bauernmärkte zählen ebenso zum Programm wie Musikveranstaltungen, Handwerksvorführungen und kulinarische Feste.

Bauernherbst als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Seit der Premiere 1996 in Obertrum am See hat sich der Bauernherbst zu einer der wichtigsten Veranstaltungs- und Brauchtumsreihen des SalzburgerLandes entwickelt. Besonders deutlich zeigt sich die Bedeutung der Initiative im Tourismus: Die Zahl der Nächtigungen in den Monaten September und Oktober stieg von rund zwei Millionen zu Beginn auf knapp 3,5 Millionen im Jahr 2025.

Auch die Besucherzahlen bei den Bauernherbst-Veranstaltungen haben sich stark erhöht. Während 1996 rund 150.000 Gäste gezählt wurden, sind es mittlerweile etwa 500.000. Rund 14.000 aktive Mitwirkende – darunter Bäuerinnen und Bauern, Handwerkerinnen und Handwerker, Wirte, Musiker sowie zahlreiche Ehrenamtliche – tragen zum Gelingen der Veranstaltungen bei.

Die enge Verbindung von Landwirtschaft, Tourismus und regionaler Kultur gilt dabei als eine der zentralen Stärken des Bauernherbstes. 260 Bauernherbst-Wirte sowie 330 Bauernherbst-Bäuerinnen und -Bauern bieten 2026 in den teilnehmenden Orten regionale Produkte und typische Bauernherbst-Spezialitäten an.

„Der Bauernherbst ist in mehr als drei Jahrzehnten zu einer Marke geworden, die weit über die Grenzen des SalzburgerLandes hinausstrahlt“

Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft

Die Veranstaltung mache regionale Produkte, Volksmusik und gelebtes Brauchtum erlebbar und trage zugleich dazu bei, den Herbst als Urlaubssaison zu stärken.

Landesrat Maximilian Aigner verwies bei der Eröffnung auf die Bedeutung des Bauernherbstes für die Gemeinden und die bäuerliche Kultur. Gerade angesichts von Trockenheit und Wetterextremen zeige sich, wie wichtig der Zusammenhalt mit den Bäuerinnen und Bauern sei.

Auch Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger hob das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Tourismus hervor. Der Bauernherbst verbinde regionale Lebensmittel, bäuerliche Produktion, Gastronomie, Musik und Handwerk und vermittle damit ein authentisches Bild des SalzburgerLandes.

https://www.salzburgerland.com/de/

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